Fleischrinderzucht Golze

Ilmestraße 5

37586 Dassel

Tel. 05564-477   Handy 0175 5388634

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Verkaufsbullen  2021


Dieses Jahr haben wir leider keine Färsen, aber dafür 


6 Bullen verschiedenen Alters und sehr 


unterschiedlicher Genetik im Angebot.


Fotos gibt es aktuell auf Wunsch über Whats app









Urban PP   DE 03 610 34296   KB Nr. 204778   

geb.17.10.19    

B8   1435 g

MV: Urs Ps, Vater: Ural PP,  

Ulli ist frei von Axonopathie und Translokation 1/29 


Die Mutter von Urban hat 9 Kälber großgezogen und jedes Mal allein gekalbt. ZKZ 370 Tage. 

Sein Vater ist Ural PP, der von FHZ Goldi abstammt. Goldi hat Bullen wie Hyalin und Fallou im Pedigree, die ebenfalls wie Goldi selber , überdurchschnittlich gute maternale Werte besitzen.

Urban PP ist schön lang und sehr homogen mit guten Übergängen. 

Er ist geeignet die Kalbefähigkeit und die Milchleistung in der  Herde zu verbessern. 

Im übrigen hat eine Färse, die er bei uns gedeckt hat,  schon  ohne Hilfe gekalbt.

Er wurde im Januar 21

an die Besamungsstation Memmingen (Allgäu) verkauft.

Sperma von Urban ist jetzt erhältlich.

Vom Umgang mit diesem Bullen sind die

Tierpfleger auf der Station begeistert.















Mad Max PP      DE0361034298   KB Nr. 204777   

geb. 1.11.19   B 7     1218g 


MV: Unix Pp, V: Macao Pp von Aramis


Mad Max ist vom Typ her, ebenso wie seine Mutter, die von Unix abstammt und Genetik von Ogre und Scout in sich trägt, sehr schick. Durch eine Verletzung am rechten Hinterbein ließ die TZ bei der Wiegung im März etwas zu wünschen übrig, er hat aber inzwischen gut aufgeholt.


Auch Maxi  (jetzt Madmax) wechselte im Januar zur Besamungsstation Memmingen im Allgäu. Sperma von ihm ist jetzt erhältlich. 


Dieses Bild hat mir die Besamungsstation zur Verfügung .

Vielen Dank dafür.










 




















                 

        















Fleischrindertag Verden 2017


Nachzuchtwiegung 2021 wurde am 23.März durchgeführt

Am 23. März war ist es mal wieder so weit: die Mitarbeiter unseres niedersächsischen Zuchtverbandes Masterrind rücken mit der Waage an, um die Kälber des aktuellen Jahrgangs zu wiegen und zu bonitieren (die Bemuskelungsnote zu vergeben). Es werden alle Tiere im Alter von 90 bis 500 Tagen gewogen. Da die Bemuskelungsnote zu 20 % und das Gewicht zu 80% in den deutschlandweit gültigen RZF eingeht, ist die Wiegung für mich immer ein wichtiges Ereignis. Leider ist das mit der neutralen Wiegung nicht bei jedem Zuchtverband die gängige Praxis. Bei einigen Zuchtverbänden wiegen die Besitzer die Nachzucht selber, bei manchen Zuchtverbänden wird sogar die Bemuskelungsnote selbst vergeben. Diese von den Tierbesitzern selbst erhoben Daten gehen dann tatsächlich in den deutschlandweit gerechneten RZF ein. Darum gibt auch gewisse Zuchtverbände, bei denen die Zuchtwerte einfach höher liegen, obwohl die Fleischleistung der Tiere nicht wirklich besser ist. Neutrale Wiegung und Klassifizierung durch geschulte Mitarbeiter sollte für jeden Zuchtverband selbstverständlich sein, denn nur so erkennt der Tierbesitzer, wo er züchterisch steht und was er am eigenen Betriebsmanagement evt. noch verbessern sollte.



Das wollte ich nur mal kurz anmerken, damit durch ein gemeinsames Engagement der Züchter dieser Zustand vielleicht auf längere Sicht geändert werden kann. Ziel ist eine standardisierte Ermittlung des RZFs, die zu einer gewissen Gerechtigkeit in der Zuchtwertschätzung führt. Ein neutraler, aussagekräftiger RZF wäre für die Zucht wirklich hilfreich. 




Unsere Zuchtphilosophie
 

Allergrößten Wert legen wir auf umgängliche Tiere, die zutraulich und ruhig sind. Deshalb werden die Futterautomaten der Kälber jeden Tag von Hand befüllt, sodass die Jungtiere die Anwesenheit des Menschen als etwas Gutes/Angenehmes empfinden. Dieses Grundvertrauen wird bei den Absetzern und Jungbullen dann durch Striegeln ohne Zwang im Laufstall ausgebaut. Anbindehaltung in jeglicher Form ist bei uns tabu.

Seit jeher versuchten wir zunächst vorsichtig, jetzt inzwischen forcierter das Hornlosgen bei unseren Blonden einzuzüchten. Dabei geht es uns nicht so sehr um den evt. etwas höheren Preis, den man manchmal durch hornlose Tiere erzielen kann, sondern vielmehr um das Tierwohl und die vermeidbaren Schmerzen, die die Kälber beim und auch nach dem  Enthornen ertragen müssen.

 

Man darf halt nicht vor folgenden Tatsachen die Augen verschließen:

-behörnte Rinder sind schön, benötigen aber im Stall viel Platz, um sich aus dem Weg gehen zu können. Rinderställe werden oft nach ökonomischen Grundsätzen gebaut und berücksichtigen das nicht.

-behörnte Rinder können Menschen auch ungewollt mit ihren Hörnern schwer verletzen.

-behörnte Rinder benötigen aufwendigere Fixationssysteme. Normale Fressgitter führen sehr schnell zu Verletzungen und Brüchen an der Hornbasis, die  chirurgisch versorgt werden müssen.

Der eindeutige Trend geht zu genetisch hornlosen Tieren und das findet unsere absolute Zustimmung.

 

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Bereits seit 2002 setzen wir genetisch hornlose

Blonde d`Aquitaine-Bullen ein.

 

Zunächst gingen wir beim Einsatz der genetisch hornlosen Bullen mit Bedacht vor:

Es gab eigentlich nur 2 KB-Bullen und die passten nur auf wenige Kühe, da sie sehr knapp im Rahmen waren. Nach einigen vorsichtigen Versuchen, hatten wir dennoch recht früh Erfolge zu verzeichnen:

2005 mit unserem Pretty Boy Ps (Kör 887, 1690 g TZ), der  Siegerbulle auf dem Fleischrindertag in Verden wurde. Er ging an einen Zuchtbetrieb in Sachsen und später an einen Züchter aus Brandenburg. Pretty Boy Ps ist zur Zeit  der polled BA-Bulle mit dem höchsten RZF in Deutschland.  Im Alter von knapp 9 Jahren wurde er geschlachtet.

2009 wurde unsere gen. hornlose Färse Idiella Pp Championatssiegerin der jüngeren Färsenklasse über alle Rassen beim 1. deutschen Färsenchampionat in Groß Kreutz. Aus Idiella wurde eine stattliche Kuh, die in Rolf Schneider einen neuen Besitzer gefunden hat. 

2010, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2018 waren unsere gen. hornlosen Bullen Gol Uwe Ps, Gol Benno Ps und Gol Benni Ps, Gol Unikat Pp, Gol Ulou PP und Gol Unixsohn Pp Siegerbullen der Rasse Blonde d`Aquitaine auf den niedersächsischen Fleischrindertagen. 2017 hatten wir leider nur den Reservesieger, siehe oben.


Boy Son Pp sorgt seit 2018/19 für Nachwuchs. Boy Son Pp ist ein Sohn von Pretty Boy Pp aus der Zucht von Steffen Panzner, BB.

Er ist ein schwerer, bestens bemuskelter und korrekter tiefer Bulle.  Seine Kälber werden sehr leicht geboren und sind sehr vital. Boyson wurde dieses Jahr im Januar im Alter von 10 Jahren geschlachtet.




Neue  Herdenbullen, ab 2020/21


1. Der Fuxeen-Sohn Futuro

Er ist ein super bemuskelter nicht übermäßig großrahmiger Bulle mit viel Breite und korrektem Fundament.

Seine Mutter ist eine Orviltochter, Großmutter ist eine Urieltochter aus einer Pagnolmutter.

Da stecken richtig viel maternale Werte, wie Leichtkalbigkeit, Milchreichtum und Fruchtbarkeit drin. Die ersten Kälber sind leicht geboren, waren schnell am Euter, sind sehr fit und wachsen schnell.


2. Der Bulle Patrick wird erst im Herbst als hornloser Vertreter seiner Rassen eingesetzt.

Er hat Nice d C als Vater, das RZF Wunder aus NRW. Vater von Nice ist Landino. 



 





 


 

Nachdem ich 2 Jahrzehnte lang mit dem Einsatz französischer Besamungsbullen herum experimentiert habe und oft Tiere wegen nicht zufriedenstellender Beinstellungen oder Klauen aussortieren musste, bin ich jetzt voll und ganz zufrieden mit der Skelettentwicklung und den Fundamenten meiner Tiere. 


 

 


 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

  

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        

 

 

 

Seit 1994 bearbeiten wir die Fleischrinderrasse

Blonde d´Aquitaine züchterisch. Unser Ziel ist  ein robustes Rind mit korrektem Fundament und sehr guter Futterverwertung.

Auf der Mutterseite wird selektiert auf Fruchtbarkeit, Kalbepotenzial und Milchleistung, auf der Vaterseite geht es uns hauptsächlich um Fleischfülle und Wüchsigkeit.

 

 


 

 

 

 


 

 

 

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